Familienbetrieb

Sehr geehrte Gäste, wir möchten Ihnen mitteilen, dass wir am Freitag den 10. August 2018, wegen der Hochzeit meiner Enkeltochter geschlossen haben. Ich danke für Ihr Verständnis.

Unser Weinbaubetrieb besteht seit 1952 und wird bereits von der dritten Generation geführt. Gegründet wurde er von meinem Großvater Franz Schmid.





Wir feiern 2018 unser 66 jähriges Bestandsjubiläum!


Unser Betrieb ist ein typischer Familienbetrieb, mit einer Rebfläche von 36a der naturnah mit integriertem Pflanzenschutz und Begrünung geführt wird. Die Düngung erfolgt mit hauseigenem Pferdemist, dieser wird vor der Ausbringung zwei Jahre gelagert. Unser ältester Weingarten am Südhang des Hundsheimer Berges ist bereits 64 Jahre alt. Durch den Einfluss des pannonischen Klimas gedeihen hier besonders fruchtige Weine. In sehr guter Lage und auf dem besten Böden gedeihen Grüner Veltliner, Frühroter Veltliner, Rheinriesling, Neuburger, Traminer, Muskat Ottonel, Blau Fränker und Blauer Zweigelt. Der Weingarten ist zurzeit gerodet und wird voraussichtlich in 3 Jahren wieder neu ausgesetzt.

Ich konnte den Betrieb 1983 übernehmen.

An der Familienphilosophie, dass der Gast vom Chef bzw. Familienmitgliedern betreut wird, wird weiterhin festgehalten.


Ich möchte Ihnen auch meine Heimatgemeinde und die Möglichkeiten für weitere Aktivitäten in der näheren Umgebung nahe bringen.
Hundsheim wurde 1123 erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurden fünf Wehrtürme errichtet. Zwei sind noch erhalten. Einer befindet sich in der Hauptstraße 57 und der zweite im Meierhof. Der idyllische Ort liegt am Fuße des Hundsheimer Berges. Dieser steht seit 1974 unter Naturschutz. Seine Fauna und Flora gilt als einzigartig.



Am Südhang des Hundsheimer Berges befinden sich die Güntherhöhle und das Zwergenloch.
In der Güntherhöhle wurde im Jahr 1900 das Skelett des Hundsheimer Nashorns entdeckt. Es lebte in der Mittleren Eiszeit vor ca. 500 000 Jahren. Das Skelett ist im Naturhistorischen Museum ausgestellt.



Die Güntherhöhle ist versperrt. Wer die Höhle besichtigen will, kann sich den Schlüssel während der Amtsstunden im Gemeindeamt und außerhalb dieser beim Bürgermeister ausborgen. Die Begehung erfolgt auf eigene Gefahr.

Es gibt verschiedene Wanderwege auf den Hundsheimer Berg. Alle Wege sind auf drei großen Hinweistafeln eingezeichnet und gut markiert. Am Gipfel befindet sich die Schutzhütte. Sie wird nicht bewirtschaftet. Aber sonntags sind die Freunde des Hundsheimer Berges in und bei der Schutzhütte und laden die Wanderer zum Verweilen ein.

Gegenüber befindet sich der Spitzerberg. Hier sind unsere Segelflieger in der ehemaligen Bundessport-schule beheimatet aber auch Radfahrer und Biker sind hier willkommen.
Verschiedene Wander- und Radwege führen durch unser Gemeindegebiet. Auch die selektivste Route der erst kürzlich geschaffenen Bewegungsarena führt über den Hundsheimer Berg zur Schutzhütte.

Ich möchte noch den Teichbergsee (auch Silbersee genannt) erwähnen, ein besonderes Naturspektakel. Dieser Kleine See führt nur in unregelmäßigen Abständen Wasser (im Frühling 2009 war er wieder zu bewundern). Hier haben, der Sage nach, die Kelten nach einer siegreichen Schlacht die erbeuteten Schwerter versenkt.

Die Kelten haben in unserer Umgebung kräftige Zeichen hinterlassen. So ist es auch im benachbarten Hainburg an der Donau am Braunsberg. Dort gibt es einen Keltenweg, welcher zu einer nachgebauten Wehranlage knapp unterhalb des Plateaus führt. Dort bietet sich dem Besucher ein wunderschöner Ausblick auf das Naturreservat „Hainburger Au“, die Mündung der March und der Burg Devin auf der slowakischen Seite der Donau an.

Vis-a-vis befindet sich der Schlossberg. Seine Geschichte begann im Reichstag zu Nürnberg 1050 mit dem kaiserlichen Auftrag von Heinrich III. eine Reichsburg auf dem Schlossberg zu errichten. Hainburg ist eine sehenswerte mittelalterliche Stadt mit viel Geschichte. 2011 wurde hier die Landesaustellung abgehalten.

Wer Bewegung in der Natur liebt findet bei uns die Möglichkeit die freie Natur zu genießen.